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Wie kommen denn nun die Filme auf die DVD?
 

Wir wissen bereits, dass auf der DVD digitale Dateien gespeichert werden. Die Filme müssen also digital gespeichert auf der Scheibe vorliegen. Damit ein ganzer Film auf eine DVD passt, muss er immernoch komprimiert, also verkleinert, werden. Das gängige Format für Filme auf DVDs ist spezifiziert, damit auch möglichst alle DVD- Player alle DVD- Filme abspielen können. Die Spezifikation sieht vor, dass die Filme im MPEG2 Format abgespeichert werden. Die Datenrate geht dabei gewöhnlich nicht über acht MBit pro Sekunde.

Damit die Filme nicht so leicht von jedem Kopiert werden können, ist auch ein Verschlüsselungsverfahren in der Spezifikation festgehalten. Das Verfahren wurde bekannt unter dem Namen CSS, das steht für Content Scrambling System. Dieses Verfahren sieht vor, dass der DVD- Player sich beim Einlegen des Films als legitimer Player der DVD gegenüber quasi ausweisen muss.

Zusätzlich zum Verschlüsselungssystem haben sich die Filmstudios in Hollywood auch noch ausgedacht, dass sie die Welt gerne in Zonen von mehr und weniger wertvollen Menschen teilen möchten. So sollte es einem Europäer verwehrt werden sich in den USA eine DVD zu kaufen und daheim abzuspielen. Um diese Vision durchzusetzen ist der Regionalcode eingeführt worden.
Es gibt acht Regionalcodes. Code eins bis sieben sind für die entsprechenden Zonen des Planeten vorgesehen. Regionalcode null ist der Plahalter, wenn ein Film nicht beschränkt ist.

Ein legitimer Player soll die Wiedergabe eines Films verwehren, wenn sein, vom Werk fest eingestellter Regionalcode nicht mit dem des Films übereinstimmt. Jedoch gibt es viele Player die sich entweder per 'geheimer' Tastenkombination auf der Fernbedienung frei schalten lassen, sodass sie alle DVDs abspielen. Oder von manchen Herstellern kann man auch ein neues Betriebssysetem für den heimischen DVD- Player aus dem Internet laden, welches sich über eine gebrannte CD einspielen lässt.

Immer häufiger tauchen in jüngster Zeit Geräte auf dem Markt auf, die zusätzliche Funktionen zum spezifizierten Standard bieten. Sie bieten beispielsweise einen USB- Anschluss oder einen Kartenleser und lesen von Speichersticks und -karten Daten wie Bilder einer Digicam oder mp3- Musik oder Filme ein und geben sie wieder.
Eine weitere, praktische Funktion die immer beliebter wird ist die Fähigkeit der Player auch so gennante DivX Filme abzuspielen. DivX ist dabei ein neues Format in dem sich Filme speichern lassen. Es ist jünger und effektiver als das von der Spezifikation für DVD- Filme bekannte MPEG2. DivX braucht bei gleicher Bildqualität wie MPEG2 weniger Speicherplatz. So können Hobbyfilmer ihre Werke in DivX auf CD brennen und in ihrem DVD- Player ansehen. Leider gibt es keine offizielle Spezifikation für DivX abspielfähigkeit, also ist es mitunter Glücksache, ob ein Film auf dem jeweiligen Player auch läuft.

 
 
 
 
 
 
     

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